Abmelden: Für die Abmeldung hält die GEZ online ein kostenloses pdf-Formular bereit. Damit geht die Abmeldung bei der GEZ privat und geschäftlich im Handumdrehen.

Ausgaben senken: GEZ abmelden

Die Werbung in Kino, Rundfunk und TV für die GEZ kennt vermutlich jeder Verbraucher nur allzu gut. Der eine belächelt die regelmäßigen Kampagnen eher, für andere Bürger ist es schlicht eine Selbstverständlichkeit, sich rechtzeitig bei der Gebühreneinzugszentrale anzumelden, wenn beispielsweise der Umzug in die erste eigene Wohnung ansteht und somit erstmalig die Gebühren nicht über den familiären Haushalt in ausreichender Weise gezahlt werden. Weshalb Verbraucher ihren eigenen Beitrag für die Gebühreneinzugszentrale der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten - so der ausführliche Name der Einrichtung – leisten sollten, hat einen Grund. Wer gerne und oft die Radio- und TV-Programme der verschiedenen Rundfunkanstalten der ARD, des ZDF oder des Deutschlandradio hört und anschaut, für den sollte das Bezahlen der Gebühren im Grunde Ehrensache sein. Denn nur durch die Beiträge kann sichergestellt werden, dass die nach wie vor weitgehend werbefreien öffentlich-rechtlichen Sender auch in Zukunft anspruchsvolle und zahlreiche Sendeformate anbieten können als alternative zu den privaten Sendern.

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Versand der Kündigung nur per Post oder Fax

Doch für Bürger gibt es immer wieder Situationen, in die Gebühren nicht mehr bezahlt werden müssen. Doch die Abmeldung, das zeigt ein rascher Blick in die Internetforen zum Thema, ist nicht unbedingt so leicht wie die Kündigung einer Mitgliedschaft in einem Verein. Der erste Nachteil für Internet-affine Bürger: In digitaler Form können sich „Kunden“ der Gebühreneinzugszentrale nicht von den Beiträgen der GEZ abmelden. Zwar können Bürger das erforderliche Formular für die Abmeldung herunterladen. Ausfüllen und zustellen müssen die Gebührenzahler das vollständig ausgefüllte Dokument aber auf dem Postweg. Alternativ besteht die Möglichkeit des Fax-Versandes. Kompliziert wird es auch bei der Begründung, weshalb man keine Gebühren mehr bezahlen möchte.

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Erfahrungsberichte anderer Gebührenzahler können beim Abmelden helfen

Wer einmal in der Datenbank der GEZ ist, muss möglichst nachvollziehbar erklären, weshalb in Zukunft keine Beiträge mehr gezahlt werden soll und weshalb man sich bei der GEZ abmelden möchte. Genau Aussagen zu möglichen Gründen macht die Zentrale selbst nicht wirklich. In diesem Punkt können Erfahrungsberichte anderer Bürger aus dem Web oder im direkten Gespräch eine große Hilfe sein, um sich keinen langwierigen Papierkrieg mit der Gebühreneinzugszentrale liefern zu müssen. Der bloße Hinweis, man verfüge schlicht nicht mehr über einen Fernseher oder ein Radiogerät reicht nicht aus, um sich problemlos von der GEZ abmelden zu können. Dies liegt nicht zuletzt auch daran, weil moderne Technologien wie das Internet auf dem Handy oder der normale Internetanschluss Verbraucher ebenfalls in die Lage versetzt, öffentlich-rechtliche Inhalte abzurufen.

Schon seit Anfang 2007 müssen Gebühren auch für die so genannten „neuartigen Rundfunkgeräte“ gezahlt werden. Radio-Empfang im Auto reicht ebenfalls aus, um Gebühren zahlen zu müssen. Ein Hinweis zur Sicherheit: Falsche Angaben aus rein finanziellen Gründen sollten Verbraucher nicht machen, um sich von der Gebührenpflicht der GEZ abmelden zu können, sollten nicht in Betracht gezogen werden. Im Fall der Fälle kann bei Falschabgaben sogar ein Bußgeld drohen. Diese drohenden Bußgelder, so viel sei gesagt, ohne als Aufforderung zum Betrug verstanden zu werden, sind allerdings nur in Ausnahmefällen zu befürchten. Denn obwohl die Außendienstmitarbeiter der Gebühreneinzugszentrale im Einzelfall unangemeldet vor der Tür stehen können: Eintritt gewähren müssen Bürger den Kontrolleuren nicht. Außerdem können Verfahren wegen einer Ordnungswidrigkeit nach dem GEZ abmelden oder einer nicht erfolgten Anmeldung nur durch die zuständigen Landesbehörden auf den Weg gebracht werden, die Gebühreneinzugszentrale selbst hat hier keine Befugnisse.

Es gibt gute Gründe und Argumente für die Abmeldung

Einfach abmelden: Jetzt kann man das Online-PDF-Formular der GEZ für die Abmeldung nutzen.Für die Abmeldung reicht auch die Stellungnahme, man nutze vorhandene Geräte nicht mehr, oftmals nicht mehr aus. In vielen Fällen folgt ein Schreiben der GEZ mit der Bitte um eingehende Erklärung der Veränderungen. Schon die Verfügbarkeit reicht aus, um gebührenpflichtig zu werden. Als Argument fürs GEZ abmelden kann unter anderem angeführt werden, wenn Paare zusammenziehen oder ein Umzug in eine WG bevorsteht, in der bereits Gebühren bezahlt werden. Ein Grund für die Abmeldung können auch Nachweise über die Zerstörung der bisher genutzten Rundfunkgeräte sein, der Verkauf oder die Versteigerung selbiger Geräte kann ebenfalls bei vorliegenden Nachweisen ausreichend sein, um die GEZ abmelden zu dürfen und die monatlichen Gelder zu sparen.

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Zeitweise Abmeldung ebenfalls möglich

Bürger, die ihr Formular unter http://www.gez.de/e160/e161/e1137/abmeldung_privat.pdf downloaden erhalten im Internet auch weitere Angaben zu Kündigungsgründen. Finanzielle Gründe oder eine längere Abwesenheit von der Wohnung wie ein Auslandsaufenthalt können gleichermaßen akzeptable Argumentationsgrundlagen sein, um sich bei der GEZ abmelden zu können. Unterscheidungen gibt es dahingehend, dass Abmeldungen nicht nur beim ersten Wohnsitz denkbar sind. Auch am Arbeitsplatz und beim Zweitwohnsitz kann es in Frage kommen, die GEZ abzumelden. Des Weiteren kann auch während eines Urlaubs über einen längeren Zeitraum sinnvoll sein, sich wenigstens vorübergehend bei der GEZ abmelden zu wollen. Wenngleich die monatlichen Beiträge eher gering sind: Unnötige Kosten will wohl niemand übernehmen. Sowohl bei Urlaubsplänen als bei Auslandsaufenthalten dürfen die Rundfunkgeräte in Abwesenheit aber eigentlich nicht einsatzbereit sein.

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Ergänzende Musterschreiben erleichtern das GEZ-Abmelden

Dass die GEZ Gebührenzahlern auf ihren Unternehmensseiten das nötige Formular als PDF bereitstellen kann durchaus als Entgegenkommen verstanden werden. Das Schriftstück fragt alle wichtigen Daten ab. Wichtig in dieser Sache ist es, die Abmeldung am Ende des Ausfüllvorgangs persönlich zu unterschreiben. Andernfalls wird der Antrag ohne die Unterschrift des so genannten Rundfunkteilnehmers nicht anerkannt.

Ratsam kann es dennoch sein, ein ergänzendes Schreiben beizufügen, wenn man sich von der GEZ anmelden will. Kostenlose Musterschreiben hierzu gibt es etwa bei den Verbraucherzentralen oder bei Datenschutz-Experten. Zum Inhalt solcher Schreiben ganz der Widerruf der bestehenden Einzugsermächtigung gehören, um eindeutige Signale in Richtung Gebühreneinzugszentrale zu senden, dass man sich nicht auf ein langes Hin und Her einlassen möchte. Zudem ist es vielfach erfolgversprechend, wenn Verbraucher durchblicken lassen, dass sie mit sehr genau mit der Rechtslage – etwa mit Blick auf den Rundfunkgebührenstaatsvertrag und ihre Rechte als Bürger vertraut sind. Wer die Tipps und Tricks von anderen Verbrauchern berücksichtigt und das Dokument nach dem Download mit der nötigen Sorgfalt ausfüllt, hat gute Chancen, dass der Wunsch des GEZ-Abmeldens ohne großen Verzug zum gewünschten Termin in Erfüllung geht.

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